Die Stuckenmühle

1956, Blick auf die West- und Südseite ( an der sich heute der Wintergarten befindet)
1927

Die Stuckenmühle war einst eine von sieben Mühlen im Silberbachtal bei Horn.

Im Oberlauf gab es drei Mahlmühlen (zu denen auch die Stuckenmühle gehörte), bis zu vier Schleifmühlen und zwei Walkmühlen.

 

"In der lippischen Landesbeschreibung von 1786 wurden im Amt Horn folgende Mühlen genannt: die Herrenmühle, die Silbermühle, die Ober- und Unterwilberger Mühle, die Veldromer Mühle und die Höckeringsmühle [...]. Die Errichtung der Stuckenmühle soll um 1598 erfolgt sein. In einer Urkunde von 1606 bat der damalige Eigentümer den Landesherren darum, einen Mahlgang für Ölsaaten einbauen zu dürfen. Während der beiden Weltkriege wurde die Existenzgrundlage der Menschen gesichert durch die Versorgung mit Mehl und Schrot von den Mühlen und die sie beliefernden Landwirte und Landwirtschaft betreibende Horner Bürger [...]."

J. Buchner (Hrsg.), 1997, Stadtgeschichte Horn 1248-1998) 

 

 

Der Zulauf und der Mühlteich der Stuckenmühle (auf dem Foto unten im Vordergrund) wurden allerdings gegen Ende der 50er Jahre zurückgebaut, so dass der Silberbach wieder komplett im natürlichen Bachbett mäandrieren kann und heute als Naturschutzgebiet offiziell geschützt ist.

 

Im Gebäudeteil der ehemaligen Mühle befindet sich nun das Cottage, insbesondere dessen Küche. An der Stelle des heutigen Essplatzes drehte sich früher das Mühlrad.

1955, Blick auf die Westseite
1955, Blick auf die Westseite

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